Chomsky essays form interpretation - correlation research definition pdf


 

Manage



 
 

Search

 
 
 

News

 

Comments

chomsky essays form interpretation

chomsky essays form interpretationChomsky essays form interpretation -Dabei hängt Chomsky der Vorstellung an, Skinner vertrete eine Trieb-Reduktions-Theorie der Verstärkung.Die "Wahrscheinlichkeit an sich" für das Auftreten des Wortes "Mulct" ist sehr gering.Bei einer genaueren Betrachtung von Chomskys Rezension aber beschleicht einen der Verdacht, dass auch Chomsky das von ihm besprochene Buch nicht richtig gelesen hat.Chomsky begeht den typischen Denkfehler der Pseudo- und Parawissenschaftler, wenn er die unerklärten Fälle überbewertet: Weil etwas aktuell nicht erklärt sei, müsse es auch unerklärlich sein.Skinners Gesetze sind funktional insofern als sie den Zusammenhang von Umweltereignissen und Verhalten beschreiben - beides objektiv beobachtbare Sachverhalte.Der hauptsächliche Grund für die Schweigsamkeit der Behavioristen zu Chomsky mag in dem Ton seiner Besprechung liegen: Sie ist, so Mac Corquodale, "kleinlich bei Fehlern, herablassend, nachtragend, begriffsstutzig und schlecht gelaunt" (S. So bezeichnet Chomsky das einwandfrei sauber definierten Wort "Verhaltensantwort" (response) ständig als einen "Begriff" (notion), was das Wort irgendwie dubios erscheinen lässt.Anzunehmen, "Eisenhower" müsse im Kopf des Spechers zugegen sein, um diesen "Eisenhower" sagen zu lassen, ist ein typischer mentalistischer Fehlschluss: Chomsky kritisiert hier Skinner dafür, dass er - Chomsky - Skinners Argumente nicht verstanden hat und seine laienhaften Vorstellungen auf Verbal Behavior überträgt.Chomskys einziges "Argument" in diesem Zusammenhang ist, dass man Laborergebnisse nicht auf das "wirkliche Leben" übertragen könne - was voraussetzt, dass im Labor andere Naturgesetze gelten als außerhalb.Skinners Hypothese unterscheidet sich von gewöhnlichen psychologischen Hypothesen, insofern als sie keine Bezüge auf unbeobachtbare oder fiktionale Vorgänge enthält, sondern sich lediglich auf das von Menschen geäußerte sprachliche Verhalten bezieht.Nur dass das Lernen durch Imitation selbst ein Produkt von Verstärkung ist.Mac Corquodale (1970) fragt sich, was Chomsky wohl überhaupt mit dem Inhalt von Verbal Behavior anfangen konnte, wenn er diese grundlegende Unterscheidung nicht machen konnte.Sprachliche Zeichen besitzen nach traditioneller Ansicht Referenten.Und, bei genauerer Betrachtung entsteht der Eindruck, auch Verbal Behavior hat Chomsky nie wirklich gelesen..." hat keinen Referenten, sehr wohl aber einen auslösenden Stimulus (z. Aber Skinners Analyse ist genauso wenig eine Paraphrase des linguistisch-philosophischen Mentalismus wie die moderne Physik eine Paraphrase des Pantheismus darstellt.Noch peinlicher für Chomsky sollte sein, dass er anscheinend den Unterschied zwischen der Wahrscheinlichkeit für das Auftreten einer bestimmten verbalen Reaktion "an sich" und der Wahrscheinlichkeit für das Auftreten einer bestimmten verbalen Reaktion in einer bestimmten Situation nicht kennt (ebd.).Die Verhaltensanalyse sagt erfolgreich Verhalten voraus, ohne sich auf vermittelnde Mechanismen zu beziehen.Diese Hypothese mag sich als falsch erweisen, jedoch gilt es zu bedenken, dass diese Prinzipien sehr gut erforscht sind und dass sie sich als in einem erstaunlichen Maße artübergreifend gültig erwiesen haben: Vom Fisch bis zum Menschen, das operante Konditionieren funktioniert bei allen Arten auf dieselbe Art und Weise.Chomskys erste Kritik an Verbal Behavior ist, dass es sich um eine ungetestete Hypothese handelt, die nicht ernsthaft diskutiert zu werden braucht (so Mac Corquodale, 1970, S. Zwar benutzen weder Skinner noch Chomsky das Wort "Hypothese", im Gunde aber ist Verbal Behavior eine Hypothese, nichts anderes.Diese Funktionalität wird bisweilen als eine Verleugnung solcher vermittelnden Mechanismen missverstanden.Die Frage nach dem latenten Lernen ist nicht (zugunsten desselben) beantwortet worden.chomsky essays form interpretationSkinners Problem besteht darin, dass keine Experimente zu dieser Hypothese (dass alles sprachliche Verhalten wie anderes Verhalten auch mit den Werkzeugen der Verhaltensanalyse erklärbar ist) möglich sind, wenngleich auch schon Verbal Behavior voller Beobachtungen ist.Aber auch Skinner vertritt die Ansicht, dass Sprachenlernen viel Imitationslernen beinhalte.Ein Psychologe, der wüsste, wie genau diese interne Struktur zwischen Umweltereignissen und Verhalten vermittelt, könnte das Verhalten nicht besser voraussagen, denn alles was er dazu wissen muss, kann er auch ohne das Wissen um die innere Struktur wissen.Interessanterweise haben die Anhänger dieser Legende - Chomsky hat Skinner "widerlegt" - in der Regel weder das Buch "Verbal Behavior" noch Chomskys Besprechung dazu gelesen.Im Gegenteil: Wenn er etwas über diese innere Struktur in Erfahrung bringen möchte, muss er sich auf Verhaltensdaten beziehen; der Verhaltensanalytiker aber muss sich nicht auf hypothetische innere Strukturen beziehen, um Verhalten vorauszusagen.Dies sollte man bedenken, wenn man hört, dass Chomskys Arbeit zeige, dass sprachliches Verhalten nicht durch Skinners Form der funktionalen Analyse erklärt werden könne (so z. Der Verdacht liegt nahe, dass Chomsky sich nie mit diesen Grundlagen auseinandergesetzt hat und deshalb auch nur das Zerrbild eines Behaviorismus, wie er es sich zusammengereimt hat, angreifen kann.Es ist lediglich notwendig, das "Verhalten" des Autos unter bestimmten Umweltbedingungen (bei einem bestimmten Verhalten des Fahrers und bei bestimmten Straßenverhältnissen) zu beobachten.Chomsky habe hier gezeigt, dass Skinners Anwendung des verhaltensanalytischen Erklärungsapparats auf sprachliches Verhalten fehlerhaft sei und dass der Behaviorismus zur Erforschung der menschlichen Sprache nicht tauglich sei.Man kann aber in individuellen Fällen durchaus voraussagen, welches Ereignis höchstwahrscheinlich ein Verstärker sein wird.Chomsky scheint überzeugt davon zu sein, dass Skinner der Auffassung ist, verbales Verhalten könne nur durch langsame und vorsichtige Verstärkung (so Chomsky, 1959, S. Chomsky scheint des weiteren der Ansicht zu sein (a.a. 43), dass man ja mittlerweile wisse, dass Sprachenlernen zum größten Teil auf Imitationslernen beruhe - womit er impliziert, dass operantes Konditionieren keine große Rolle spiele.So ist der Referent für das Wort "Hund" ein tatsächlicher Hund.Er beklagt sich darüber, dass Verstärker nur im nachhinein als solche erkannt werden könnten.Um zu wissen, wie schnell ein Auto fahren wird, dessen Fahrer das Gaspedal auf eine bestimmte Art und Weise drückt, muss ich nichts über den Aufbau des Motors wissen: Es genügt zu wissen, dass das Auto einen Motor hat.Auch eine Theorie sprachlichen Verhaltens, die keine speziellen grammatik-erzeugenden Regeln beinhaltet, kann sprachliche Äußerungen erklären, die grammatikalischen Regeln gehorchen.Es scheint aber ein schlichtes empirisches Faktum zu sein, dass Verstärker nur ein gemeinsames Merkmal haben: Nämlich, dass sie verstärken.Der Vergleich hinkt insofern, als Psychologen nicht in der Lage sind, die Motorhaube zu öffnen.Er hat sich auch nicht die Mühe gemacht, je irgendwelche Daten dahingehend vorzulegen. Chomsky hat nichts in der Art gezeigt, er hat es lediglich behauptet.Die einzige nette Bemerkung in der Rezension findet sich in einer Fußnote.Eine, wie Mac Corquodale feststellt, im Lichte von Occams Rasiermesser nicht gerade sparsame Annahme.Chomsky fragt, warum es gerade "Mozart" seien solle, das durch den Stimulus ausgelöst werde. Dem muss widersprochen werden, denn "beliebig" sind die Stimuli nur im hypothetischen Beispiel. Es wird hier offenbar, dass Chomsky anscheinend glaubt, ein Verhalten (eine verbale Reaktion) könne nur durch einen Stimulus ausgelöst werden. chomsky essays form interpretation Natürlich existieren solche vermittelnden Mechanismen - sie sind natürlich neurologischer Natur und sie unterliegen natürlich ebenfalls bestimmten Gesetzen. Vielleicht dürfte man das erwarten, aber man muss es nicht.Skinners Situation gleicht insofern der des Astronomen, als alle Menschen unter diesen Bedingungen die Sprache lernen und dass es z. nicht möglich ist, jemanden das Sprechen lernen zu lassen, ohne dass diese Gesetzmäßigkeiten eine Rolle spielen, genausowenig, wie der Astronom den Mond wegnehmen kann, um zu beweisen, dass dieser die Gezeiten verursacht.Erwartungsgemäß findet Chomsky Skinners funktionale Definition von Verstärker - ein Verstärker ist ein Ereignis, das einem Verhalten folgt und das die Auftretenswahrscheinlichkeit dieses Verhaltens erhöht - unbefriedigend.Der Stimulus "ein Musikstück" löst die Verhaltensantwort "Mozart" aus. die Auswahl des Stimulus) in den Organismus verlegt: Der Organismus wähle dann eben den Stimulus für ein bestimmtes Verhalten aus. nur den Fall erklären könne, dass jemand "Eisenhower" sage, wenn der Mann zugegen sei, nicht aber in anderen Situationen.Je mehr man über die Lerngeschichte eines Organismus weiß, desto besser kann man verstärkende Stimuli voraussagen. Wieder einmal überträgt Chomsky seine Vorstellung, davon, was ein hypothetischer Strohmann-Skinner seiner Vorstellung wohl sagen würde, auf den realen Skinner.Zudem gibt es mit dem Premack-Prinzip ein weitere Möglichkeit, Verstärker "von vorn herein" zu finden. Tatsächlich sagt Skinner an keiner Stelle etwas Derartiges - er impliziert es auch nicht.Chomsky sieht diese innere Struktur vor allem im Gehirn und er vermutet ihren Ursprung zum größten Teil in der genetischen Vorherbestimmung oder Programmierung.Chomsky meint nun aber, dass eine "starke Reaktion" im sprachlichen Verhalten eine solche sei, die "geschrieen" (a.a. 35) oder aber "oft und in einer sehr hohen Tonlage" (a.a. Daher, so Chomsky, seien sie kein bisschen objektiver als die traditionellen Begriffe.Es ist guter wissenschaftlicher Brauch, eine Theorie, die ein komplexes Phänomen mit wenigen Annahmen erklärt, einer anderen Theorie vorzuziehen, die wesentlich mehr Annahmen machen muss - vorausgesetzt, die sonstigen Bedingungen sind gleich (dies wird auch als Occams Rasiermesser bezeichnet und solche "sparsamen" Theorien werden gemeinhin als "elegant" betrachtet).Die Hypothese als solche (die postulierte Gültigkeit der verhaltensanalytischen Gesetzmäßigkeiten für den Bereich der Sprache) ist nicht beweisbar sonder nur widerlegbar.Sie beziehen sich nicht auf andere Ereignisse, die hypothetisch angenommen werden oder erfunden werden, um zwischen den Umweltereignissen und dem Verhalten zu vermitteln.Nichts anderes legt Chomsky hier nahe und er gleicht damit den UFO- und Geistergläubigen in ihrer Argumentation vom Nicht-Wissen her (argumentum ad ignorantiam ).Wer das Buch aufmerksam liest, erkennt, dass es sich bei weitem nicht nur auf die Erklärung einfachen sprachlichen Verhaltens beschränkt.In dieser jetzigen Situation - wenn Sie das Wort lesen - ist die momentane Wahrscheinlichkeit wesentlich höher.Mac Corquodale hält Chomskys Besprechung für durchaus beantwortbar.Der Grund dafür mag in dem Umstand liegen, dass Chomsky über weite Strecken einen Behaviorismus "widerlegt", der so von niemandem (mehr) vertreten wird, am wenigsten von Skinner selbst.Im konkreten Fall kann es aber tausenderlei Stimuli geben, die die Reaktion "Eisenhower" auslösen können (z. ein Foto, der Name "Chrustschow" - was auch immer die Lerngeschichte des Individuums hergibt...).Noch überraschender ist die Geschwindigkeit, mit der Chomsky von der Feststellung, dass es sich bei Verbal Behavior um eine Hypothese handle, zu dem Schluss kommt, es sei "nur" eine Hypothese, die sich als falsch erweisen werde.Skinner weist in Verbal Behavior auf die Möglichkeit der multikausalen Verursachung, die zu besonderen Effekten führe, immer wieder hin.An Skinners Hypothese, sprachliches Verhalten folge denselben Prinzipien wie anderes Verhalten auch, ist aber nichts Dubioses oder Zweifelhaftes. chomsky essays form interpretation Die "Wahrscheinlichkeit an sich" ist ein Thema für Linguisten, die momentane Wahrscheinlichkeit ist die verhaltensanalytische Fragestellung schlechthin: Unter welchen Bedingungen äußert eine Person einen bestimmte Teil ihres sprachlichen Repertoires?Wenn man mit deutschen Psychologen über den Behaviorismus diskutiert, bekommt man - neben vielen Halbwahrheiten und Missverständnissen - ab und an zu hören, "seit Chomsky" sei ja ohnehin ausgemacht, dass der behavioristischen Ansatz auf komplexes menschliches Verhalten nicht übertragbar sei.So sei "Stimuluskontrolle" nur eine unperfekte Umschreibung für "Referenz".Obwohl seine Grundannahme eine empirische ist, enthält Skinners Buch keine empirischen Daten in Bezug auf sprachliches Verhalten.Chomsky kritisiert Skinners Verwendung des Begriffs "Wahrscheinlichkeit". Das verwundert nicht, denn Chomsky zitiert hier Hulls Definition von Wahrscheinlichkeit (Widerstand gegen Extinktion), nicht Skinners (Wahrscheinlichkeit des Auftretens)...Es steht zu vermuten, dass Chomsky diese Ausdrücke lediglich aufgrund ihres abwertenden Charakters wählte.Genau betrachtet ist jeder wissenschaftliche Ausdruck in einer ungestesteten Hypothese zunächst einmal nur eine analoge Erweiterung des Bestehenden.In der Tat ist Skinners Erklärungssystem ein relative einfaches im Vergleich zur Komplexität des zu Erklärenden.Die Annahme, dass beim Menschen - speziell beim sprachlichen Verhalten - auf einmal ganz andere Prinzipien wirksam seien, ist demgegenüber ein außergewöhnliche Behauptung, zu deren Beweis es auch außergewöhnlich guter Belege bedürfte.Chomsky hat selbst keinerlei Daten, um Skinners Hypothese zu widerlegen.Skinner wendet die Terminologie des operanten Konditionierens auf das sprachliche Verhalten an.Die Proponenten dieser Behauptung beziehen sich dabei auf die Besprechung von B. Skinners Buch "Verbal Behavior" (1957) durch den Linguisten Noam Chomsky (1959).Chomsky vermeidet das Wort "Hypothese" zugunsten einiger eher pittoresker Ausdrücke: "Analogie, metaphorische Erweiterung, Illusion, Homonym": All diese Ausdrücke beziehen sich lediglich auf den Umstand, dass Skinners System eine Hypothese über sprachliches Verhalten darstellt.Wohl aber können sowohl Skinner als auch der Astronom zeigen, dass die Realität mit der Hypothese gut übereinstimmt.Das Verhalten einer von Futter deprivierten Ratte kann mit sehr großer Wahrscheinlichkeit durch Futter verstärkt werden.Auch aus einfachen Gesetzen können komplexe Phänomene resultieren.Andererseits hat es viele Variablen und ebenso viele Funktionen.Es soll sich einmal ein Geisteswissenschaftler - wie Chomsky einer ist - dasselbe Vorgehen bei einer Disziplin wie der Quantenmechanik erlauben (und dann diese dafür kritisieren, dass sie widersinnig sei - weil er sie nicht versteht). Pikanterweise wird ausgerechnet Chomsky in Sokals und Bricmonts Buch "Eleganter Unsinn" als Kronzeuge gegen solche Philosophen und Geisteswissenschaftler - die Naturwissenschaften nicht verstehen und aufgrund ihres eigenen Nicht-Verstehens kritisieren - aufgerufen.Die Frage wird schlicht und ergreifend nicht mehr gestellt, weil sie sich als nicht beantwortbar erwiesen hat.Zur Einführung in das Thema empfehle ich die Lektüre des (als exzellent ausgezeichneten - und von mir verfassten...) Artikels Verbal Behavior in der Internet-Enzyklopädie "Wikipedia". chomsky essays form interpretation Bei einer genaueren Betrachtung von Chomskys Rezension aber beschleicht einen der Verdacht, dass auch Chomsky das von ihm besprochene Buch nicht richtig gelesen hat. chomsky essays form interpretation




Status: FreeWare
OS: Windows|Mac OS
Autors 3827
Update: 26-Nov-2017 18:05
Cat: Home »